Montag, 28. Mai 2012

Sonntag, 27. Mai 2012

Desiderata

Geh deinen Weg ohne Eile und Hast und suche den Frieden in dir selbst zu finden. Und wenn es dir möglich
ist, versuche den anderen zu verstehen.
Sag ihm die Wahrheit – ruhig und besonnen und höre ihm zu! Auch wenn er gleichgültig und unwissend
ist, denn auch er hat seine Sorgen, egal ob er noch jung und aggressiv, oder ob er schon alt und müde
ist. Wenn du dich mit all den anderen vergleichst, wirst du feststellen, du lebst unter Menschen, die entweder
größer oder kleiner, besser oder schlechter sind als du selbst.
Sei stolz auf deinen Erfolg und denke auch an deine Karriere. Aber bleibe bescheiden! Denn das Schicksal
kann sich jederzeit wenden. Sei vorsichtig in deinen Geschäften, denn die Welt ist voller List und Tücke. Aber lass dich trotz allem nicht von deinem Weg ablenken!
Viele Leute reden von hohen Idealen und überall wird Heldenmut angepriesen; bleibe du selber und heuchle
nicht mit Gefühlen! Steh der Liebe nicht zynisch gegenüber, denn sie ist das Einzige, was wahr und unvergänglich ist.
Sei dankbar über jedes Jahr, das du erleben darfst, auch wenn mit jedem Jahr ein Stück deiner Jugend
entschwindet. Bereite dich auf den Augenblick vor, indem etwas Unvorhergesehenes in dein Leben
tritt, aber zerstöre dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit! Sei immer so, dass du vor dir selbst
bestehen kannst. Du hast ein Recht auf dieser Welt zu sein, genau wie die Blume, die blüht und wie ein Stern in der Nacht.
Doch auf dieser Welt lebst du nicht allein! Hast du schon irgendwann mal darüber nachgedacht?
Darum schließe Frieden mit Gott, wo immer er dir auch begegnet; ganz gleich, was das Leben dir auch an
Schwierigkeiten auferlegt.
Lass nicht durch Lug und Trug deine Ideale zerbrechen – Die Welt ist immer noch schön. Versuche auf ihr zu
leben und glücklich zu werden.
Desiderata ist lateinisch für „things to be desired” „etwas Wünschenswertes”. Aufgeschrieben von Max Ehrmann, vervielfältigt und weiterverbreitet durch den US-amerikanischen Pfarrer und Rektor Frederick W. Kates, der es auf dem Briefpapier seiner Kirche „Old Saint Paul’s Church, Baltimore, foundet 1692” weitergab.

Sonntag, 13. Mai 2012

Geschichte: Wir müssen werden, was wir lehren möchten.

Wenn eine Familie in Indien vor einem Problem steht, ist es üblich, dass sie sich ratsuchend an einen Guru wendet. In einem Dorf gab es einen weisen Mann, der einer bestimmten Familie schon des öfteren geholfen hatte.

Eines Tages erschienen der Vater und die Mutter mit ihrem neunjährigen Sohn bei ihm. Der Vater sagte: "Meister, unser Sohn ist ein wundervoller Junge, und wir lieben ihn sehr. Aber er hat ein entsetzliches Problem, eine Schwäche für Süßigkeiten, die seine Zähne und seine Gesundheit ruiniert. Wir haben an seine Vernunft appelliert, mit ihm gestritten, ihn angefleht, mit ihm geschimpft - nichts hilft. Er konsumiert weiterhin Unmengen von Süßigkeiten. Können Sie uns helfen?"

Zur Überraschung des Vaters antwortete der Guru: "Geht nach Hause, und kommt in zwei Wochen wieder." Mit einem Guru streitet man nicht; also gehorchte die Familie. Zwei Wochen später standen sie wieder vor ihm und der Guru sagte: "Gut. Jetzt können wir weitermachen."

"Würden Sie uns bitte sage", fragte der Vater, "warum Sie uns weggeschickt und gebeten hatten, in zwei Wochen wiederzukommen? Das haben Sie früher nie getan."

Donnerstag, 10. Mai 2012

Haus der drei Sonnen - Nena + Peter Heppner



Schöne Neuauflage des alten Nena-Klassikers "Haus der drei Sonnen" gemeinsam mit Peter Heppner. Freue mich schon auf das neue Heppner-Album My Heart of Stone (Limited Deluxe Edition) - bereits vorbestellt bei Amazon. Erscheint am 18.5.